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Valloria

Nur 15 Kilometer vom Meer entfernt, im Hinterland von Imperia, befindet sich ein Ort, wo die Zeit still geblieben zu sein scheint. Es ist Valloria, der malerische Ortsteil von Prelà. Ein verzauberter Ort, der vor einem Vierteljahrhundert riskierte zu verschwinden. Es war 1994, als eine Gruppe von Einwohnern beschlossen hat, etwas zu tun und damit begannen die Türen der Weingüter zu bemalen, die auf die Gassen zeigten. Die ersten freiwilligen Künstler kamen fast alle aus  Mailand, da einer der Initiatoren selbst aus Mailand war. Im ersten Jahr wurden 15 Jahre Türen bemalt, und heute, 22 Jahre später, sind es 148 Tore mit Landschaften, Blumen und anderen Abbildungen, die jedes Jahr Tausende von Touristen anzieht, vor allem aus dem benachbarten Frankreich. Valloria kam wieder zu neuem Ruhm auch dank der Idee den Ort in die Gesellschaft „ASSIPAD“ aufzunehmen, die alle „bemalten Dörfer“ miteinander vereint.

Aber die lackierten Türen sind nicht die einzige Attraktion des Ortes, wie der Präsident der Proloco Gianfranco Ballestra erklärte: „Wir haben auch das Museum der „vergessenen Dinge“, ein Ort, den Sie täglich nach Vereinbarung besuchen können und wo all die Werkzeuge gesammelt wurden, die den alten Handwerken dienten. Es sind vor allem Werkzeuge, die bei der Arbeit auf den Feldern verwendet wurden“.

Und dann dürfen wir den Ausblick nicht vergessen, den wir in Valloria haben. Das Grün von Ligurien, welches das blaue Meer umarmt und starke Emotionen hervorruft, vor allem bei Sonnenuntergang „Valloria ist ein schöner Ort, mit all seinen Gassen und seinen Bögen – schließt Ballestra ab – ein Ort, der es wert ist das ganze Jahr über besucht zu werden.

[Simona Maccaferri]

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